Colormanagement

Farbmodelle

RGB Farbmodell

Das RGB-Farbmodell ist das Standardmodell für die additive Farbmischung, die für Farbdarstellungen auf Bildschirmen benutzt wird.
RGB-Farbmodell basiert auf den drei Primärfarben Rot, Grün und Blau und bietet
den umfangreichsten Farbraum, der mit drei Farben realisiert werden kann. Es gilt für normales RGB und für Standard-RGB (sRGB). Mit diesem Farbmodell können mehr Farben dargestellt werden als mit dem CMYK-Farbmodell, allerdings kann es nicht alle in der Natur vorkommenden Farben abbilden.

Das RGB-Farbmodell kann als Würfel dargestellt werden, bei dem die Eckpunkte die gesättigten Primärfarben Rot, Grün und Blau, die gesättigten Sekundärfarben Cyan, Magenta und Gelb und die unbunten Farben Weiß und Schwarz repräsentieren. Die Kantenlängen des RGB-Farbmodells werden durch Vektoren der Länge „1“ gebildet.
Farben
Monitorfarben entstehen durch additive Farbmischung. Jede Farbe hat also einen Rotwert, einen Grünwert und einen Blauwert.
Jeder der drei Werte wird durch eine Zahl zwischen 0 und 255 definiert. Diese Werte basieren auf der Arbeitsweise der Computer mit einer 8-stelligen Dualzahl als Basiseinheit, die Byte genannt wird.
Durch ein Byte können 256 verschiedene Werte dargestellt werden, die den Dezimalzahlen 0 bis 255 entsprechen. 256 Stufen je Farbwert sind ausreichend, wenn diese wirklich zur Verfügung stehen.Theoretisch können im RGB-Monitorfarbraum 16,8 Millionen dargestellt werden.

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CYMK Farbmodell

cmykMit den Buchstaben CMYK werden die Grundfarben des Mehrfarbendrucks Cyan, Magenta, YelIow und Schwarz (K = Key) bezeichnet. Sie stellen die Basis des subtraktiven Farbmischsystems dar. Die Koordinaten im CMY-Farbraum sind die Flächenbedeckungen, mit welchen die Grundfarben gedruckt werden.

Schwarz ist für den Unbuntaufbau eines Bildes unbedingt nötig. Es wird bei der Separation des Bildes bestimmt, um zu vermeiden, dass zu viele Farben übereinander gedruckt werden müssen.
Industrieller Farbdruck mit CMYK-Farben wird Druck nach Euroskala genannt, weil er sich farblich an der ehemaligen Europaskala orientiert.
CMYK ist das Standardfarbmodell der Drucktechnik für den Vierfarbdruck – aber auch weitere Schmuckfarben werden in diesem Modell für die Druckendstufe angegeben. Das Farbmanagement innerhalb der digitalen Druckvorbereitung erfolgt über ICC-Farbprofile.
Es gibt mindestens so viele CMYK-Farbräume, wie es unterschiedliche Kombinationen von Papier und Druckbedingungen gibt.
Beispiel: Tintenstrahldrucker, Farblaserdrucker, Druckmaschine mit den unterschiedlichen Farben je nach Hersteller.
In diesem Sinne sind auch die CMYK-Werte als »geräteabhängig« bzw. »prozessabhängig« zu bezeichnen »device-dependent colors«.

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HSB Farbmodell

hsb_modellJede Farbe lässt sich durch Hue (Farbton), Saturation (Sättigung) und Brightness (Helligkeit) definieren. HSB resultiert aus einer einfachen Umrechnung der RGB-Farbwerte in sog. „Polarkoordinaten“.
Dieses Farbmodell ist vor allem in Grafikprogrammen implementiert und kann ungefähr 23,6 Millionen Farben darstellen. Diese Zahl ergibt sich aus den 8 Bit für die Helligkeit, den weiteren 8 Bit für die Farbsättigung und 360 möglichen Werten für den Farbton.
Das vom RGB abgeleitete HSB Farbmodell baut auf den Farbkreis auf und basiert nicht auf der herkömmlichen Farbmischung des RGB Modells.

Lab Farbmodell

labDie vertikale L-Achse des Lab-Modells beschreibt die Helligkeit (Lightness). 0% entspricht Schwarz und 100% Weiß, das vom Menschen empfundene mittlere Grau liegt in der Mitte bei L = 50.
Im CIE-Lab-Modell liegen alle Farbtöne gleicher Helligkeit auf einer kreisförmigen, flachen Ebene, auf der sich die a- und b-Achsen befinden . Positive a-Werte sind rötlich,
negative a-Werte grünlich, positive b-Werte gelblich und negative b-Werte bläulich. Am Umfang der Farbscheibe liegen die reinen Farbtöne mit hoher Sättigung. Nach innen nimmt die Sättigung bis zur Achse ab.

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CIE-Yxy-Modell (Schuhsohle)

SchuhsohleDie zweidimensionale Fläche umfasst alle vom Menschen wahrnehmbaren Farben, wobei die gesättigten Spektralfarben entlang der äußeren Linie (Spektralfarbenzug) liegen. Jeder Farbe ist dabei ein bestimmter Punkt innerhalb des Koordinatensystems zugeordnet. Die nur in einer dreidimensionalen Ansicht darstellbare Y-Achse enthält die unterschiedlichen Helligkeiten; alle Farben mit gleicher Helligkeit liegen auf einer Ebene (s. Abb.).
Die Wellenlängen der reinen Spektralfarben sind auf der gekrümmten Umrandung angegeben. Die untere gerade Kante enthält die Farben, die durch Mischung der roten und blauen Farben an beiden Enden des Spektrums entstehen (Purpurlinie).
Bei x = 0,333 und y = 0,333 liegt Unbunt (Weiß bis Schwarz, je nach Helligkeit). Zwischen
dem Unbuntpunkt und den gesättigten Spektralfarben liegen alle anderen Farben. Die vom Unbuntpunkt ausgehenden Strahlen enthalten jeweils die Farben gleichen Farbtons in zunehmender Sättigung. Die Farbart einer additiven Farbmischung aus zwei Komponenten liegt stets auf der geradlinigen Verbindung der Farborte dieser Komponenten; die Farbart einer subtraktiven Farbmischung aus zwei Komponenten liegt i.d.R. nicht auf der geradlinigen Verbindung. Deshalb wird der Farbenumfang von additiven Systemen als Dreieck abgebildet, während der Farbenumfang von subtraktiven Systemen Sechsecke abbildet.
Die Komplementärfarben liegen sich gegenüber, d.h. jeweils auf der anderen Seite des Unbuntpunktes.
Das CIE-Yxy-Modell ist »geräteunabhängig«

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Cleverprinting Testform

TestformSie kennen das Problem: Ist mein Monitor wirklich farbverbindlich? Druckt mein Drucker wirklich farbverbindlich? Wie genau ist mein Proof? Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, hat Cleverprinting in Zusammenarbeit mit Fotolia eine Testform entwickelt, die eine Beurteilung der Wiedergabequalität von Druckern, Proofern und Monitoren ermöglicht. So sieht sie aus

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